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28.05. | Sömmerda, Toba und die halbe Welt


[Toba (Thüringen)]

Der erste Tag, was für ein Tag. Wir sind um Neun aufgestanden und wollten dann eigentlich um Zehn starten. Jedoch wie es immer so kommt, ging es dann doch erst um Elf vom Hababusch in Weimar los. Noch voller Mut und vor allem Kraft mit der Gewissheit dass es nicht einfach sein würde sind wir dann auch relativ schnell aus Weimar herausgekommen.

Jedoch hatten wir extremen Westwind und zudem war das Wetter auch relativ unstabil. Bei unserem ersten Größeren Stop in Sömmerda (ALDI) hat es dann auch promt angefangen zu regnen, so dass wir eine Stunde Zwangsaufeinhalt hatten. Danach gings weiter auf den Roten Straßen, die wir eigentlich meiden wollten, weil dort ein unheimlicher Verkehr ist. Auf einer von vielen gemeinen Steigungen begann es dann auch blöderweise wieder an zu regnen und wir kamen gerade noch so auf den höchsten Punkt um unseren ersten großen Sieg mit einem Ehringsdorfer zu feiern (Danke an Tina).

Danach ging es weiter, weiter nach oben, immer weiter. Wir hatten eigentlich geplant am ersten Tag 104km zu radeln, jedoch sind wir erstmal auf ernüchternde 80km gekommen.

Auf unserem Zeltplatz in der Nähe des kleinen Thüringer Kaffes Toba, das uns mit der Botschafft "Fernweh" begrüßte, haben wir dann unsere Zelte aufgeschlagen. Auf einer Weizenfeldecke mit schönen großen und harten Maulwurfhaufen wo wir uns dann sehr "bequem" einbetten konnten. Zum Essen gab es Spirellinudeln mit 5 Fleischklösen und als Nachgang Erbsensuppe. Bernd hatte sich unterwegs in Greussen noch eine Flasche Gin gekauft (gefühlte 5kg schwer) wo wir dann auch auf die erste Etappe anstoßen konnten.


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