29.05. | Der Ritt gen Westen
[Wesertal]
Der erste Tag war sehr erkenntnisreich. Wir haben beschlossen, dass wir unbedingt unseren Kurs etwas ändern müssen um mit weniger Aufwand in Richtung Münsterland zu radeln. Denn auf den ersten 10km ging es weiterhin bergauf. Unsere Moral und unsere Kräfte waren im Pinzip am Boden. Im der Bergstadt Keula (423m) haben wir dann glücklicherweise einen kleinen DDR-Konsum gefunden.
Danach ging es glücklicherweise immer nur bergab nin Richtung Leinefelde, wo wir unseren ersten Kaffee konsumieren konnten. Dort hatten wir die Idee entlang der Leine in Richtung Westen zu Radeln. Die Leine entspringt dort und an der Quelle dieses Flusses hatten wir dann den ersten Hygienestopp.
Danch ging es immer weiter, irgendwann saghen wir dann eine komische Fahne, ich frage einen Mann am Seitenrand, in welchem bundesland wir waren: Es war Niedersachsen, im Westen, da wo die Milch in den Flüssen fließt, die Landschaften mit einem Goldschimmer überzogen sind. Aber ich konnte jetzt keinen eklatanten Unterschied feststellen.
Danach ging es dann nocheinmal über ein Gebirge in Richtung Wesertal, welches wir glücklicherweise auf unserer Landkarte gefunden hatten. Und so ging es nochmals in den Berg hinein bis hinunter nach Hannoversch Gmünden, wo wir auch auf einer wunderschönen Wiese übernachteten. Wir hatten 95km geschafft, das war eine Menge und das hatten wir nach dem ersten tag nicht mehr für möglich gehalten. Jedoch war die Landschaft dort so schön und der Muskelkater noch nicht ganz so groß, wie eigentlich vermutet.